Ich heiße Josefine Laudan, seit 2016 verheiratet mit dem tollsten Mann der Welt. Unsere beiden größten Schätze Hannah Amanda (*02/2015) und Linda Mara (*10/2017), die tollsten zwei Töchter bzw. Schwestern der Welt, gehören untrennbar zu uns.

Aber mal langsam. Ich wurde ein gutes halbes Jahr vor er Wende in Wismar geboren. Ein Ostseekind. Meine Kindheit war Frühling; warme Nachmittage mit meinen damaligen Freunden in unserem Garten voller blühender Blumen und Obstbäume, in unserer Straße, in den angrenzenden Gartenwegen und auf den stillgelegten Bahnschienen. Es waren auch mal die verregneten Tage im Haus, mit den Freunden und unseren GameBoys (ja, den alten, originalen Nintendo GameBoys!), Kartenspielen und ganz viel Fantasie. Diese ganze Zeit ging irgendwann vorbei. Die Jugend war Schule, Akkordeon, Volleyball… Und oft nicht so leicht. Dann war da das Abitur in 2008. Und plötzlich sollte man erwachsen sein. Da begann ich, das Grundsätzlichste und Wesentlichste zu studieren: Philosophie (mit Nebenfach Erziehungswissenschaft) an der Universität Hamburg. Das war okay, aber nur teilweise das, was ich mir erhofft hatte. Damals, das muss im Jahr 2009 gewesen sein, sah ich den Film „Unsere Erde“, der mich erst zum Weinen brachte und dann dazu, mich für unseren Planeten zu engagieren. Denn nichts ist schöner, größer und wichtiger als die Natur. Nach dem sehr theoretischen Bachelor entschied ich mich daher für ein FÖJ. Dieses absolvierte ich bei der Hamburger Klimaschutzstiftung auf Gut Karlshöhe, einer außerschulischen Umweltbildungseinrichtung, die tagtäglich von vielen Kindergruppen und Schulklassen besucht wird. Nach diesem sehr aufschlussreichen Jahr nahm ich mein Masterstudium in Nachhaltigkeitswissenschaft an der Leuphana Universität in Lüneburg auf. Während andere ihren bezahlten Mutterschaftsurlaub genossen, war ich „unbezahlt schwanger“, bastelte bis zuletzt an meiner Masterarbeit und unterrichtete Deutsch als Fremdsprache, um mich über Wasser zu halten. Meine Arbeit wurde planmäßig vor der Geburt fertig und erschien später als Journal Article (“The intersection of food security and biodiversity conservation: a review“). Nach meinem Jahr Elternzeit zu Hause ging Hannah liebend gern zur Tagesmutter und die Leuphana mich als wissenschaftliche Mitarbeiterin wieder (wahrscheinlich hatte sie nie einen größeren Wunsch.) Ende August 2017 zogen wir um und ich ging erneut in Mutterschutz. Seit Februar 2018 ist Hannah ein Waldkind und seit Oktober 2018 geht klein Linnie zur Tagesmutter. So arbeite ich seit Mai 2018 nun sozusagen Teilzeit als Promotionsstipendiatin im von der Robert Bosch-Stiftung geförderten Forschungsprojekt Processes of Sustainability Transformation, wobei meine Promotion den Arbeitstitel „Scaling up Food Sovereignty: From local to global“ trägt.

Meinen Weg zu und meine Erfahrungen mit Stoffwindeln findest du hier; meinen “Tragewerdegang” kannst du hier nachlesen.

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