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Ich heiße Josefine Laudan, seit 2016 verheiratet mit dem tollsten Mann der Welt und Mama der wertvollsten Schätze dieser Welt. Ich liebe meine drei Töchter (*2015, *2017, *2020) über alles.

Ich selbst wurde ein gutes halbes Jahr vor der Wende in Wismar geboren. Ein Ostseekind. Meine Kindheit war Frühling; warme Nachmittage mit meinen damaligen Freunden in unserem Garten voller blühender Blumen und Obstbäume, in unserer Straße, in den angrenzenden Gartenwegen und auf den stillgelegten Bahnschienen. Es waren auch mal die verregneten Tage im Haus, mit den Freunden und unseren GameBoys (ja, den alten, originalen Nintendo GameBoys!), Kartenspielen und ganz viel Fantasie. Diese ganze Zeit ging irgendwann vorbei. Die Jugend war Schule, Akkordeon, Volleyball… Und dann war da plötzlich das Abi. Und plötzlich sollte man erwachsen sein. Da begann ich, das Grundsätzlichste und Wesentlichste zu studieren: Philosophie (mit Nebenfach Erziehungswissenschaft). Das war okay, aber nur teilweise das, was ich mir erhofft hatte. Damals, das muss im Jahr 2009 gewesen sein, sah ich den Film „Unsere Erde“, der mich erst zum Weinen brachte und dann dazu, mich für unseren Planeten zu engagieren. Denn nichts ist schöner, größer und wichtiger als die Natur. Nach dem sehr theoretischen Bachelor entschied ich mich daher für ein FÖJ auf Gut Karlshöhe, einer außerschulischen Umweltbildungseinrichtung. Nach diesem sehr aufschlussreichen Jahr nahm ich mein Masterstudium in Nachhaltigkeitswissenschaft an der Leuphana Universität in Lüneburg auf. Während andere ihren bezahlten Mutterschaftsurlaub genossen, war ich „unbezahlt schwanger“, bastelte bis zuletzt an meiner Masterarbeit und unterrichtete Deutsch als Fremdsprache, um mich über Wasser zu halten. Meine Arbeit wurde planmäßig vor der Geburt fertig (“The intersection of food security and biodiversity conservation: a review“). Nach Elternzeit und Stellen als wissenschaftliche Mitarbeiterin nahm ich offiziell Ende 2017 mein Promotionsstudium auf, das wiederum von zwei Elternzeiten unterbrochen wurde. Aktuell mache ich mich hauptberuflich nun selbständig, indem ich meine Hobbys zum Beruf mache — und ich fühle mich, nach langer zielloser Reise endlich den Weg gefunden zu haben, der für mich gemacht ist. Doch meine Überzeugung vom Tragen und den Stoffwindeln wird immer bleiben und dies möchte ich nebenberuflich auch zukünftig gern weitergeben.

Meinen Weg zu und meine Erfahrungen mit Stoffwindeln findest du hier; meinen „Tragewerdegang“ kannst du hier nachlesen.

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